Waldklimaprojekt "Puntos Verdes"

Die Abholzung tropischer Wälder hat in den letzten Jahrzehnten nicht nur zu einem dramatischen Schwund der Artenvielfalt geführt, sondern ist darüber hinaus maßgeblich für den Anstieg der globalen CO2-Emissionen mitverantwortlich.
Das 2012 begonnene Waldklimaprojekt "Puntos Verdes" hat die Wiederaufforstung von min. 26 Hektar tropischen Regenwaldes in Nordecuador in der Nähe von Mindo Lindo zum Ziel. Mit jedem gepflanzten Baum wird Kohlenstoff gebunden und CO2 der Atmosphäre entzogen. Ein Hektar Regenwald kann auf diese Weise rund 500 Tonnen CO2 aufnehmen. Dies entspricht den Pkw-Emissionen von 2 Millionen Kilometern. Gleichzeitig liegt die Aufforstung in einer der artenreichsten Regionen der Welt. Durch die Aufforstung mit einheimischen Baumarten wird nicht nur CO2 langfristig gebunden, sondern werden auch Rückzugsgebiete für unzählige bedrohte Tiere und Pflanzen geschaffen. Allein 30 Kolibri-Arten haben hier ihre Heimat.
Die Aufforstung erfolgt nach einem strengen internationalen Standard, der Arten- und Klimaschutz ebenso berücksichtigt wie soziale Aspekte. Umweltbildung für Schüler und Erwachsenengruppen im Ökozentrum Mindo Lindo und eine Baumschule sind feste Bestandteile des Projektes. Wissenschaftliche Begleitung und politische Unterstützung durch deutsche und ecuadorianische Organisationen und Behörden stellen sicher, dass mit dem Engagement die Ziele auch dauerhaft erreicht werden.

Mehr Informationen über unser Projekt finden Sie in unserer Projekt-Broschüre

Sie können dieses Projekt aktiv fördern

Über den Klimaschutzfonds der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur sichern Sie sich eine von Ihnen festgelegt Anzahl an CO2-Zertifikaten, die durch einen Umweltgutachter geprüft wurden und Ihnen einen Ausgleich Ihrer CO2-Emissionen in Deutschland ermöglichen. Oder aber Sie engagieren sich mit unserer Hilfe direkt. Bitte kontaktieren Sie uns, damit wir Ihre Ziele optimal in das Waldklimaprojekt „Puntos Verdes“ integrieren können.

Baumschule des Waldklimaprojektes