Fundo

Venezuelas Vogelwelt – ein kleiner Einblick

Wir sind noch lange nicht fertig

Llano Los Robles (Foto: Heike Brieschke)

Cayenneralle (Foto:Heike Brieschke)

Elsternwassertyrann (Foto: Heike BRieschke)

Grünibis (Foto: Heike Brieschke)

Rostkehl-Faulvogel (Foto: Heike Brieschke)

Sonnenralle (Foto Heike BRieschke)

Fischbussard (Foto: Heike Brieschke)

Im Februar hatte ich die Möglichkeit, Cornelia Leiter – die ich von den Prädikantenseminaren her kenne – in Venezuela besuchen. Grund war ihr Wunsch, auf dem Fundo (bei uns in Ecuador wäre das eine Hacienda) ihrer Familie in der Zukunft ein Naturtourismusprojekt aufzuziehen. Eine Zielgruppe dabei sind Vogelbeobachter und ich wurde „rekrutiert“, um eine erste Vogelbestandsaufnahme auf dem Grundstück vorzunehmen. Also machte ich mich am 14.2.2016 auf und verbrachte die erste Nacht in Cornelias Stadtwohnung in Caracas. Am nächsten Tag fuhren wir dann die lange Strecke Richtung Süden in die Provinz Apure, die an Kolumbiens Nordostgrenze stöβt. Vorherrschender Habitattyp ist hier der Llano, also eine ausgedehnte Grasebene mit Buschformation und Galeriewäldern entlang der Flüsse. Auch finden sich in der Regenzeit groβflächige Lagunen. Ich war allerdings in der Trockenzeit da und musste eine wahre Zeckenplage über mich ergehen lassen. Nichtsdestotrotz war ich 2 volle Tage auf der  Hacienda unterwegs und brachte es auf respektable 118 Vogelarten – wobei die meisten für mich natürlich völlig neu waren. Mein erster Eindruck ist äuβerst positiv. Ein Besuch auf dem Fundo „Los Robles“ lohnt sich für Vogelbeobachter sicherlich. Um die Liste noch etwas anwachsen zu lassen müsste ich in der Regenzeit nochmal wiederkommen – was ich gerne tun werde.

Vogelliste Fundo (PDF)